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Lesebericht 2022

Seit letzter Woche sind wir mit der Weinlese fertig und schauen glücklich auf die vielen gärenden Fässer, die nun im Keller vor sich hin brodeln. Es ist ein schönes Gefühl, dass nun alle Trauben im Trockenen sind und der Morgen nicht mehr mit einem bangen Blick auf das Regenradar beginnt.  

Die Lese startete in den ersten Septembertagen mit Chardonnaytrauben für unseren Sekt.

Weiter ging es bei bestem Wetter und kerngesunden Burgundertrauben. Es folgte Mitte September eine Woche mit einigem Regen, der die Lese für 10 Tage praktisch zum Stillstand brachte. Wir warteten ungeduldig, bis das Wasser aus den Trauben wieder herausgezogen war und Geschmackskonzentration und Reifefortschritt die Rieslinglese einläuteten.

Weinlese 2020
Weinlese 2020
Der geschmückte Traktor beim Herbstabschluss 2021

Viele Weinberge hatten wir bereits vorgelesen, entblättert und dabei unreife & unschöne Trauben vorab entfernt, sodass die Rieslinglese in fast 30 Parzellen in zehn Tagen glückte. Rechzeitig bevor das nächste Regenband über dem Pfälzer Wald erschien.

Trotz dieser herausfordernden Herbstwitterung sind wir sehr glücklich mit der Qualität der Trauben.

Das penible Selektieren der perfekt reifen Trauben gelingt nur mit einem eingespielten & motivierten Team: Manche wohnen drei Straßen weiter und sind seit über zehn Jahren dabei, andere haben bei uns ein paar Wochen zwischen Schule und Uni gejobbt, waren zu Besuch aus Hamburg oder Brandenburg, kommen aus Charkiw oder Rumänien oder haben Urlaub im Sternerestaurant genommen, um die Weinlese zu erleben.

Voller Einsatz kam auch von unseren Dualen Weinbaustudentinnen Leni & Mareike und natürlich von unserem Stammteam – Kellermeister Florian, Außenbetriebsleiter Markus und auch Jana, eigentlich im Büro & Vinothek im Einsatz, unterstütze bei jeder freien Gelegenheit.

 

Weinlese 2020

Dabei hatte das Jahr deutlich trockener angefangen. Seit dem Austrieb der Reben Mitte April waren die folgenden Monate deutlich zu trocken, die Beeren blieben während ihrer Wachstumsphase dementsprechend klein. Im Gesamtertrag liegen wir somit auch ca. 20% unter 2021. Der Anteil der aromatischen Schalen ist im Verhältnis zum Saft höher, wir freuen uns auf konzentrierte und aromatische Weine aus 2022.

Verfolgen wir zusammen die Entwicklung dieses Jahrgangs!

 Florian Haas und Hans-Christoph Stolleis bei der Probe des Weißburgunders aus unserem neuen Holzfass. 

 

Der geschmückte Traktor beim Herbstabschluss 2021

Unterstützt wurden wir bei der Weinlese von Freunden, wie hier Pauline.

Der geschmückte Traktor beim Herbstabschluss 2021

Auf die Unterstützung durch unser erfahrenes Leseteam konnten wir uns auch in diesem Jahr wieder verlassen!